Alles. Außer gewöhnlich.

Meine Geschichten sind nicht Mainstream, sie fallen aus dem Rahmen. Ich schreibe aber nicht nur solche Geschichten, ich lese sie auch sehr gerne. Da ich kein Problem damit habe, auch Geschichten anderer Autorinnen und Autoren weiterzuempfehlen, gibt es auf dieser Seite eine Auswahl von Geschichten, die sich einer Einordnung in ein Klischee entziehen. Keine Standard-Fantasy; garantiert Ork- und Elbenfrei. Von Autorinnen und Autoren, die nicht bei einem Verlag publizieren und sich deshalb genauso schwer tun, Aufmerksamkeit für ihre Bücher zu finden. Viel Spaß beim Schmökern.

P.S.: Ich setze bewusst keine Links zu den Büchern, um nicht einen bestimmten Anbieter oder Online-Händler zu unterstützen. Eine Suche nach den Titeln beim Shop eurer Wahl kann ich euch schon selbst zumuten, oder?

Michaela Göhr: Der Fantast (Reihe in fünf Bänden, abgeschlossen)

Lust auf eine wirklich Fantast-ische Geschichte? Michaela Göhrs Buchreihe rund um Simon, den Fantasten, ist anders als alles, was ich bisher im Bereich Fantasy gelesen habe. Wir begleiten den Helden von frühester Kindheit an durch ein ziemlich ungewöhnliches Leben, denn: Alles, was Simon sich vorstellen kann, wird wahr. Natürlich kann er mit dieser Fähigkeit ungewöhnliche Dinge vollbringen, aber zugleich ruft er mächtige Gegner auf den Plan, die es auf ihn und seine Talente abgesehen haben.

Webseite zur Buchreihe: Der Fantast

Sonja-Röhm-Reimann: Die Drachenreiter von Mera 1 - Entscheidung in Elnamira

Wenn ich schreibe, dass ich eigentlich keine Drachen mag und dann trotzdem dieses Buch aus voller Überzeugung empfehlen kann ... ist das ein Widerspruch? Vielleicht. Aber die Welt, die Sonja-Röhm-Reimann mit ihren Drachenreitern von Mera geschaffen hat, ist so faszinierend, so glaubwürdig, so durchdacht und so ... anders, dass sie mich restlos begeistern konnte. Und ihre Drachen sind so, wie ich mir Drachen vorstellen würde, wenn es welche gäbe. Fantasy vom Feinsten, voller origineller Einfälle - und dabei ganz ohne Magie. Ohne Magie? Ja, wirklich. Muss ja auch nicht unbedingt sein.

Anja Urban: Der Magische Funke / Gold und Winter I

Fantasy-Geschichten spielen entweder in der Jetztzeit - das nennt man dann "Urban Fantasy" - oder in Welten, die an das Mittelalter erinnern. Falsch. Warum soll eine Welt voller Magie und Abenteuer nicht der Barockzeit, dem frühen 18. Jahrhundert, nachempfunden sein? Eine spannende, berührende, packende und vor allem originelle Geschichte, bei der ich mir schwer getan habe, sie zwischendurch aus der Hand zu legen. Leicht und flüssig geschrieben, mit vielen originellen Einfällen und unerwarteten Wendungen.

Anja Urban: Hochgeboren

Nachdem ich schon von ihrem Debut begeistert war, kann ich nur sagen: Anjas zweites Buch steht dem ersten um nichts nach. Diesmal eine auf den ersten Blick klassische Urban-Fantasy (welch schöne Doppeldeutigkeit) mit einer 16-jährigen Protagonistin in einem englischen Internat. Hundertmal gelesen? Nein, weit gefehlt. Überraschende Wendungen, sympathische, lebensechte Charaktere und Spannung bis zum Schluss sorgen dafür, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Unbedingte Leseempfehlung!

Webseite der Autorin: Anja Urban

Hannah Siebern: Seiltanz zwischen den Welten und Seiltanz zwischen den Zeiten

Lust auf eine ganz wunderbare, romantische und bis zum Schluss spannende Urban-Fantasy-Geschichte? Hannah Siebern hat es geschafft, mich mit dieser Geschichte restlos zu verZAUBERn und zu beGEISTERn, und das hat nicht nur damit zu tun, dass der Vater der Protagonistin, der siebzehnjährigen Rina, Zauberer im Zirkus ist. Mittlerweile gibt es auch schon eine Fortsetzung, die dem ersten Teil um nichts nachsteht.

 

Karla Fabry: Schattenblau 1 - Das Herz der Tiefe und Schattenblau 2 - Das Raunen des Meeres

Romantische Fantasy aus den Tiefen des Meeres. Besser kann man diese Geschichte gar nicht umschreiben. Wer das Meer liebt und auf der Suche nach einer wirklich außergewöhnlichen Romantasy voller origineller Ideen und mit sympathischen, vielschichtigen Charakteren ist, der sollte die Geschichte von Lilli, Alex und ihren Freunden unbedingt lesen. 

 

Webseite der Autorin: Karla Fabry

Silvia Nagels: Johanniskind (Reihe in drei Bänden, abgeschlossen)

Ein wunderbarer Genremix aus historischem Roman und Fantasygeschichte. Nicht immer gelingen solche Gratwanderungen. Johanniskind verbindet unheimlich realistisch und düster beschriebenes Mittelalter, historische Überlieferungen und eine wirklich originelle Fantasywelt. Spannend, faszinierend, einfallsreich.

 

 

Beatrice Hiu: Kysano (Reihe, bisher zwei Bände erschienen)

Eine magische Welt voller Illusionen. Sagt eigentlich schon alles, oder? Nicht? Na gut, genauer: Eine Welt mit Zwierks, hellen und dunklen Quellen, Gärten, die ihre Wege verändern, Wetterhütern, Portalwächtern, magischen Begleitern, und Welten, die sich als reine Illusionen entpuppen. Ach ja: und mit Kaffee und heißen Duschen. Denn wer schreibt vor, dass es das in einer Fantasy-Welt nicht geben darf?

 

Lara Kessing: Fella (Reihe in vier Bänden, abgeschlossen)

Dystopien, in denen es weniger auf seitenlange Beschreibungen der in Trümmern liegenden Welt als auf die Menschen in dieser Situation ankommt. Geschichten, in denen es um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten geht. Mag ich. Dabei ist das sonst gar nicht mein Genre.

 

 

Jamie Craft: Das Inferno von Little Germany, New York / Lillies Reise gegen die Zeit

Auch nicht Fantasy im klassischen Sinn, sondern eine historische Mystery-Geschichte. Die 17-jährige Lillie erhält von ihrer Uroma Greta ein Tagebuch und reist damit zurück aus dem Jahr 1984 ins Jahr 1904, um eine Schiffskatastrophe in Little Germany, New York, zu verhindern. Das Besondere: Die beiden Bücher erzählen das Geschehen einmal aus der Sicht von Greta im Jahr 1904 und einmal aus der von Lillie 1984.

 

 

Klara Chilla: Die Piraten der Waidami (Reihe, bisher zwei Bände erschienen)

Ich liebe Fantasy, und ich liebe Piratengeschichten. Die Buchreihe von Klara Chilla vermischt reale Hintergründe mit phantastischen Elementen auf geniale Weise. Die Geschichte des Piratenkapitäns Jess Morgan, der durch eine Tätowierung auf magische Weise mit seinem Schiff "Monsoon Treasure" verbunden ist, gehörte für mich zu den absoluten Lesehighlights des Jahres. 

 

Webseite der Autorin: Klara Chilla

Christin Burger: Im Kreis der Sieben (Reihe in drei Bänden, abgeschlossen)

Noch selten hat mich eine Buchreihe so sehr bewegt wie Christin Burgers Trilogie "Im Kreis der Sieben". Wer oberflächliche, leichte Lektüre sucht, ist hier falsch. Eine Geschichte, unheimlich spannend, witzig, emotional und zutiefst philosophisch. Absolute Leseempfehlung!

 

Johannes Polaschek: Professor Koslows Äthermaschine

Steampunk? Englische Königin und Teestuben? Dauerregen und Nebel? Fehlanzeige. Dampfpülcher, österreichischer Kaiser, Kaffeehäuser und besseres Wetter. Eine originelle Story um einen verschwundenen Zug, mysteriöse Ereignisse, Dampfmobile und Alchimisten im Wien des 19. Jahrhunderts. Mit zwei herrlich gegensätzlichen, durch und durch sympathischen Protagonisten, dem Erfinder Jakob Ros und der Kontess Ada von Rony.

 

Webseite zum Buch: Ros und Rony


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